Donald Trump greift in Georgias Gouverneurswahlkampf ein

Update vom 7. Februar 2021:

Vernon Jones hat mittlerweile den Gouverneurswahlkampf verlassen und seine Unterstützung David Perdue zugesichert. Jones wird stattdessen für das US-Repräsentantenhaus kandidieren.

Donald Trump versucht einen Gouverneurskandidaten in Georgia zur Aufgabe zu bewegen, um die Chancen seines Wunschkandidaten zu verbessern. Ein ähnliches Manöver scheiterte zuletzt im Senatsrennen von North Carolina.

Donald Trump versucht den republikanischen Gouverneurskandidaten Vernon Jones dazu bewegen, seinen Wahlkampf aufzugeben, wie CNN berichtet. Im Gegenzug soll ihm der Ex-Präsident seine Unterstützung für eine erneute Kongresskandidatur zugesichert haben. Der Rückzug von Jones, der in den aktuellen Umfragen bei rund 10 Prozent liegt, könnte Trumps Wunschkandidat David Perdue an die Spitze des republikanischen Vorwahlfeldes befördern.

Dieselbe Strategie verfolgte Donald Trump bereits in North Carolina. Im vergangenen Dezember hatte Trump den Senatskandidaten Mark Walker angehalten, stattdessen für das Repräsentantenhaus zu kandidieren, konnte ihn aber nicht von einem Wechsel überzeugen.

Zu den Umfragen der Gouverneurswahl 2022 in Georgia

Perdue hatte seit Beginn seines Wahlkampfs Anfang Dezember stetig Boden auf Amtsinhaber Brian Kemp gut gemacht. Beide Kemp-Herausforderer stehen hinter Donald Trumps widerlegten Wahlbetrugsvorwürfen. So will Vernon Jones im Falle eines Wahlsiegs beispielsweise eine „forensische Prüfung des Präsidentschaftswahlergebnisses 2020 in Georgia“ anordnen. David Perdue wiederum hat erklärt, dass er Joe Bidens Wahlsieg in Georgia nicht zertifiziert hätte, wenn er zu dem Zeitpunkt Gouverneur gewesen wäre.

Quelle: CNN

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