Die Präsidentschaftswahl 2020 im Überblick

Eine boomende Wirtschaft sollte Donald Trump die Wiederwahl sichern, doch dann kam die Pandemie. Mit ihr verschwanden die riesigen Kundgebungen des US-Präsidenten ­– ein Markenzeichen seines siegreichen Wahlkampfs vor vier Jahren. Stattdessen ist Trump mit einer Arbeitslosenquote konfrontiert, die die Vereinigten Staaten seit der Großen Depression Anfang der 1930er Jahre nicht mehr erlebt hat.

Gleichzeitig holt Joe Biden im Rennen um die wichtigen Spendengelder auf und führt in den Umfragen. Mehrere Monate vor dem Wahltag ist jedoch noch nichts entschieden. Der Wahlkampf kann noch diverse Wendungen nehmen und wird spätestens nach dem Sommer an Fahrt aufnehmen.

Die Kandidaten

Umfragen

Donald Trump oder Joe Biden: Welcher Kandidat liegt in den Umfragen vorne und was bedeutet das für die Verteilung der Wahlmänner? Besonders spannend sind hierbei die so genannten Swing States, also Staaten, die nicht zuverlässig republikanisch oder demokratisch wählen.

Eine mikroskopische Aufnahme des Coronavirus.
Eine mikroskopische Aufnahme des Coronavirus.

Wahlkampf in Zeiten von Corona

COVID-19 hat die USA und damit den Wahlkampf fast komplett zum Erliegen gebracht. Große Kundgebungen können nicht stattfinden, Spendengelder sitzen nicht mehr so locker und Briefwahl gewinnt schlagartig an Beliebtheit. Auch Wählerregistrierung und Zensus könnten durch die Pandemie beeinträchtigt werden und damit die Wahlen auch über 2020 hinaus beeinflussen.

Wahlkampffinanzierung

Bei der Präsidentschaftswahl kommt es nicht zuletzt auch aufs Geld an. 2016 haben nur due die Präsidentschaftskandidaten 1,5 Milliarden Dollar ausgegeben.

Zwar sammelt Donald Trump bereits seit vier Jahren Spenden für seine Wiederwahl. Doch seit Ende des Vorwahlkampfs holt Joe Biden stetig auf.

Spendengelder sind die Lebensgrundlage für jede Präsidentschaftskampagne.
Spendengelder sind die Lebensgrundlage für jede Präsidentschaftskampagne.
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