Präsidentschaft 2024: Ted Cruz abgeschlagen in erster Umfrage aus Texas

2016 noch zweiter hinter Donald Trump, zeigt eine erste Umfrage nun, wie es aktuell um die Unterstützung der Republikaner:innen für den US-Senator aus Texas, Ted Cruz, in dessen Heimatstaat bestellt ist.

Bei der Präsidentschaftswahl 2016 war Ted Cruz noch Donald Trumps dichtester Verfolger in der republikanischen Vorwahl und seitdem hat der US-Senator aus Texas auch keinen Hehl aus seinen weiterhin bestehenden Ambitionen auf das Weiße Haus gemacht. So antwortete er in einem Interview im Dezember 2021 auf die Frage, ob er wieder für die Präsidentschaft kandidieren würde: „Absolut und sofort. […] Es gibt historisch gesehen einen Grund dafür, dass der Zweitplatzierte fast immer der nächste Nominierte ist.“

Bei der republikanischen Präsidentschaftsvorwahl vor sechs Jahren sorgten vor allem zwei Schlüsselstaaten dafür, dass Ted Cruz am Ende Platz zwei hinter Donald Trump erreichen konnte. So zeigte sein Sieg im ersten Vorwahlstaat Iowa, dass Cruz‘ Kampagne mit evangelikalen Christ:innen und Tea-Party-Sympathisant:innen gleich zwei wichtige Gruppen innerhalb der Partei für sich gewinnen konnte. Der zweite war sein Heimatstaat Texas. Am Super Tuesday bescherte Cruz dieser einen deutlichen Sieg und auf einen Schlag 104 der 155 Delegierten des Staates. Damit konnte Cruz sich nach drei verlorenen Staaten in Folge gegen Donald Trump weiter im Rennen halten.

Nun zeigt allerdings eine erste Umfrage von CWS Research aus Texas, dass Cruz selbst in seinem Heimatstaat weit hinter seiner möglichen Konkurrenz zurückliegt. Selbst wenn Donald Trump nicht kandidieren würde, käme Ted Cruz aktuell nur auf 19 Prozent der Stimmen – abgeschlagen hinter Floridas Gouverneur Ron DeSantis mit 48 Prozent.

Zu den Umfragen der Präsidentschaftswahl 2024

Umfragen, die so weit vor dem eigentlichen Wahldatum durchgeführt werden, haben immer eine sehr geringe Aussagekraft. Sie zeigen im Fall von Ted Cruz allerdings, dass der US-Senator noch weit davon entfernt ist, sich Hoffnungen auf die Nachfolge Donald Trumps machen zu können – aller historischer Beispiele zum Trotz.

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