Präsident Donald Trump mit Unterstützern in Phoenix, Arizona.
Präsident Donald Trump mit Unterstützern in Phoenix, Arizona.
Gage Skidmore, „Donald Trump with supporters“, CC BY-SA 2.0.

Trump droht mit Verlegung des Republikanischen Nominierungsparteitags

In einer Reihe von Tweets kündigte Präsident Trump Überlegungen an, den Nominierungsparteitag der Republikaner in einem anderen Bundesstaat durchzuführen. Eigentlich sollte der Parteitag vom 24. bis 27. August in Charlotte, North Carolina, stattfinden. Aufgrund des Coronavirus steht Trumps geplante Nominierung allerdings auf der Kippe. Denn bisher hat der Gouverneur North Carolinas, Roy Cooper, nicht zugesichert, dass die Veranstaltung wie geplant mit allen Teilnehmern stattfinden kann.

Zum Parteitag im Spectrum Center, wo sonst die Charlotte Hornets ihre NBA-Spiele austragen, werden tausende Delegierte, Parteimitglieder, Pressevertreter und Sponsoren erwartet. Das ist ein immenser Wirtschaftsfaktor, birgt aber auch großes Ansteckungspotenzial. Mit seinen Tweets hat Donald Trump jetzt den Druck auf den Demokratischen Gouverneur erhöht. Cooper steht dieses Jahr zur Wiederwahl. Die Bewältigung der Pandemie sowie der wirtschaftlichen Folgen werden große Auswirkungen auf seine Siegeschancen haben.

Die Republikaner wollen ihren Parteitag trotz der Pandemie wie geplant abhalten. Als alternative Austragungsorte des Parteitags sind hauptsächlich republikanisch geführte Staaten im Gespräch, die bereits weitreiche Lockerungen umgesetzt haben – etwa Texas, Georgia oder Florida. Im Gegensatz dazu hat die Demokratische Partei ihren Parteitag frühzeitig in den August verschoben. Aktuell wird darüber beraten, wie Teile des Parteitags digital durchgeführt werden können.

Quelle: Politico, Twitter, WUWM

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