Pete Buttigieg beendet Wahlkampf

Präsidentschaftskandidat Peter "Pete" Buttigieg hält eine Rede auf dem demokratischen Parteitag in Kalifornien.
Header_Pete Buttigieg_by Gage Skidmore
Gage Skidmore, „Pete Buttigieg“, CC BY-SA 2.0.

Der ehemalige Bürgermeister der Stadt South Bend, Indiana, Pete Buttigieg, hat das Ende seiner Präsidentschaftskandidatur bekanntgegeben. Nachdem er die erste Vorwahl in Iowa gewonnen hatte und einen starken zweiten Platz in New Hampshire erringen konnte, schnitt er in den vergangenen beiden Wochen bei den Vorwahlen in Nevada und South Carolina wesentlich schlechter ab. Buttigieg war es nicht gelungen, schwarze und Latino-Wähler von sich zu überzeugen. Buttigieg hat als erster offen homosexueller Präsidentschaftskandidat Geschichte geschrieben.

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Nachdem er auch bei der Vorwahl in South Carolina keinen Erfolg feiern konnte, standen seine Chancen für den kommenden Super Tuesday vergleichsweise schlecht. An diesem Superwahltag am 3. März finden insgesamt 14 Staaten Vorwahlen Statt. Buttigieg wäre den Umfragen zufolge wohl bei fast allen an der 15-Prozenthürde gescheitert und hatte damit keine Möglichkeit, Delegierte zu gewinnen.

Buttigiegs Ausscheiden stärkt alle Kandidaten gleichmäßig, das zeigt eine Umfrage zur zweiten Wahl der Buttigieg-Wähler. Trotzdem profitieren hauptsächlich Elizabeth Warren, Joe Biden und Amy Klobuchar. Diese drei Kandidaten bewegen sich in vielen Super-Tuesday-Staaten an der 15-Prozenthürde. Mit den Buttigieg-Wählern stehen ihre Chancen jetzt besser, sie zu überwinden.

Quelle: Politico

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